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Autor: admin

AGENDA 21-Sonnenmarkt auf dem Gutenbergplatz

Lokale AGENDA 21 – Mainz denkt global – das waren die Themenschwerpunkte des AGENDA 21-Sonnenmarktes am 25. August auf dem Gutenbergplatz. Auf dem Markt der Möglichkeiten präsentierten sich zahlreiche Vereine und Initiativen. Ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm, Essen und Trinken und viele Aktion luden zum Verweilen ein.

Ober-Bürgermeister Michael Ebling eröffnete den Sonnenmarkt und betonte in seiner Ansprache die Verantwortung der Kommune und jedes Einzelnen bei der Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele. Besonders stolz mache ihn das langjährige Engagement der auf dem Sonnenmarkt vertretenen 33 Organisationen und Initiativen aus Mainz und Umgebung mit ihren Ansätzen für eine fairere und gerechtere Welt.

Der Sonnenmarkt ist seit 20 Jahren fester Bestandteil des Lokalen AGENDA21-Prozesses, der alle Bürgerinnen und Bürger auf Nachhaltigkeit aufmerksam machen will. In diesem Jahr lag der Schwerpunkt auf der Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele, der Sustainable Development Goals (SDG), sowie auf entwicklungspolitischem Engagement und fairem Handel.

Sonnenmarkt2018
Auf dem Sonnenmarkt erwarteten die Besucherinnen und Besucher eine bunte Vielfalt and Ständen und Mitmach-Aktionen.
(C) Bildschoen13

UrStromMobil – e-CarSharing in Bürgerhand

Ab sofort steht Mainzer Bürgern und Bürgerinnen das Elektroauto-CarSharing der UrStrom BürgerEnergieGenossenschaft Mainz eG zur Verfügung: UrStromMobil – e-CarSharing in Bürgerhand!

Mit e-CarSharing bleiben Sie flexibel: Ob Fahrrad, Bus oder eAuto – Sie können immer das Verkehrsmittel nutzen, was am besten zu Ihren jeweiligen Bedürfnissen passt, ohne sich mit hohen Fixkosten viele Jahre an ein eigenes Auto zu binden. Sie zahlen nur, was Sie nutzen.

Die Elektroautos von UrStrom fahren leise und CO2-frei – natürlich mit UrStromPur, unserem regionalen Ökostrom aus Bürgerhand.

> Hier geht es zum e-CarSharing.

2018 Eröffnung UrStromMobil UrStrom eG-Laura Schröder
2018 Eröffnung UrStromMobil UrStrom eG. Von links nach rechts: Oberbürgermeister Michael Ebling, Finanzministerin Doris Ahnen, Umwelt- und Verkehrsdezernentin Katrin Eder, Ortsvorsteherin von Hartenberg-Münchfeld Karin Trautwein, Vorsitzende des VIS-a-VIS e.V. Lydia Fleddermann, e-CarSharing Projektleiterin Ulrike Orth, Klimaschutzmanager der Stadt Mainz Dirk Lorig und Vorstand der UrStrom eG Klaus Grieger. Dahinter die beiden UrStromMobil e-CarSharing Fahrzeuge. Foto: Laura Schröder

Agenda 2030 – Rennen für 17 Ziele

Unter dem Motto „SDGs bewegen“ (SDGs = Sustainable Development Goals) werden am Abend des 7. September, zur Feier von 20 Jahren AGENDA21, die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele auf der fünf Kilometer Strecke des fünften Mainzer Firmenlaufs unterwegs sein. Die Gruppe der rund 30 Läuferinnen und Läufern wird gut sichtbar die #17Ziele der Agenda 2030 mit sich tragen.

Mit der Devise „Leaving no one behind“ beansprucht die Agenda 2030 Gültigkeit für alle Staaten und alle Menschen auf diesem Planeten. Die 17 SDGs berücksichtigen erstmals alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit – Soziales, Umwelt, Wirtschaft – gleichermaßen. Mit der Teilnahme am renommierten Firmenlauf, der wieder unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Michael Ebling steht, wirbt diese Gruppe dafür, die schon im September 2015 von allen Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen verabschiedete Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung auch hier in Mainz umzusetzen.

Partnerschaft mit Kaffeebauern in Guatemala

Wer ist in welcher Form engagiert im AGENDA-Prozess, der formell im Dezember 1997 durch den Mainzer Stadtrat in Gang gesetzt wurde? In loser Reihe erscheinen hier Interviews mit Menschen, die sich aktiv einbringen und mit ihrem Verein diesen Prozess heute gestalten. Dieses Interview mit Heinrich Krug von der action 365 wurde durch Thomas Görmar auf dem Sonnenmarkt 2017 geführt.

Für welche Organisation sind Sie heute hier?
Meine Frau und ich sind auf dem Sonnenmarkt, um über eine Partnerschaft mit Kaffeebauern in Guatemala zu informieren, die schon über 40 Jahre besteht. Es ist eine Partnerschaft und Freundschaft der action 365, die wir unterstützen.

Was verbinden Sie mit AGENDA 21 oder der Lokaler AGENDA 21, die in Mainz jetzt 20 Jahre alt ist?
Lokale AGENDA 21 ist für mich außer den Zielen die sie hat, auch die Möglichkeit von anderen
Gruppierungen, von anderen Dingen zu erfahren, und sich gegenseitig auszutauschen.

Woran arbeiten Sie gerade, was ist der derzeitige Schwerpunkt?
Wir überlegen, wie wir bei weiteren Gelegenheiten informieren können, also auch bei anderen
Veranstaltungen.

Was, würdet ihr sagen, haben Sie schon im Rahmen Ihrer Beteiligung an der Lokalen AGENDA 21 Mainz erreicht?
Wir sind mit unseren Zielen etwas bekannter geworden.

Kann man das in Zahlen ausdrücken, wie viel Kaffee verkauft wurde oder wie viele Leute man interessiert hat?
Der Erfolg ist nicht immer in Kilogramm auszudrücken. Wenn wir zusammenzählen, wie viel wir
weitergegeben und verkauft haben, sind wir bei über 2000 Kilogramm gerecht gehandeltem Kaffee.

Vielen Dank für das Interview!

„Dass unsere Kinder und Enkelkinder noch einigermaßen gut leben können“

Wer ist in welcher Form engagiert im AGENDA-Prozess, der formell im Dezember 1997 durch den Mainzer Stadtrat in Gang gesetzt wurde? In loser Reihe erscheinen hier Interviews mit Menschen, die sich aktiv einbringen und mit ihrem Verein diesen Prozess heute gestalten. Dieses Interview mit Prof. Dr. Uwe Gerdes vom Hof Lehnmühle e.V., einem ökologischen Bauernhof, wurde durch Thomas Görmar auf dem Sonnenmarkt 2017 geführt.

Was fällt Ihnen zuerst beim Stichwort AGENDA 21 ein, was heißt  AGENDA 21 für Sie?
Dass unsere Kinder und Enkelkinder noch einigermaßen gut leben können.

Was ist Ihnen im Rahmen des Vereins und im Rahmen der AGENDA 21 bisher gelungen?
Wenig ist uns gelungen (lacht), ein bisschen Öffentlichkeit. Und vielleicht hier und da eine kleine
Veränderung im Lokalen, also hier in der Stadt Mainz. Dass vielleicht Gärtner ein bisschen sorgfältiger
sind, hier Naturgärten anlegen. Und in den Straßen ein bisschen mehr Fahrräder fahren und ein
bisschen weniger Autos. Vielleicht, dass das Leben auch ein bisschen friedlicher geworden ist.

Und woran arbeitet der Verein bzw. der Hof gerade?
Der Hof arbeitet daran, für die Lehnmühle Land zu kaufen. Die Lehnmühle hat nicht genug Land. Wir
brauchen mehr, was für diese Art Landwirtschaft zur Verfügung gestellt wird und dafür sammeln wir
Geld. Und dann helfen wir dem Hof hier und da bei den hoftypischen Aufgaben. Zum Beispiel bei der
Ausbringung von Präparaten, Pflanzenschutzmitteln würde man sagen. Das sind alles Naturpräparate, die müssen auf die Felder gebracht werden und dabei hilft der Verein. Aber wir sind
überaltert. Wir brauchen junge Leute, die kräftig sind und da ordentlich arbeiten können.

Da muss ich doch fragen, was der Hof anbietet?
Der Hof bietet Käse an. Käse in allen möglichen Varianten. Weichkäse, zum Beispiel Camembert.
Hartkäse so wie Emmentaler oder Bergkäse. Das ist ein ganz individueller Käse mit spezieller sehr
hoher Qualität. Leute wie Herr Lafers, den alle kennen, kauft diesen Käse bei uns.

Vielen Dank für das Interview!

AGENDA21-Tag mit Sonnenmarkt: Mainz denkt global

Am Samstag, 26. August 2017, ging es auf dem Mainzer Gutenbergplatz um die Themenvielfalt einer nachhaltigen Lebensweise. Nach den großen Erfolgen der vergangenen Jahre veranstaltet die Landeshauptstadt Mainz im Rahmen ihres Lokalen AGENDA 21-Prozesses erneut einen AGENDA 21-Tag mit Sonnenmarkt.

Mainz denkt global

Der Lokale AGENDA 21 Prozess wird in diesem Jahr 20 Jahre alt. Zahlreiche Gruppen, Vereine, Initiativen sowie Bürgerinnen und Bürger engagieren sich dafür, die Ziele eine nachhaltigen Entwicklung in Mainz umzusetzen. „Mainz denkt global“ ist das Motto für die weltweite Verantwortung, die Mainz übernimmt. Global denken – lokal handeln und „Tu´ heute was für morgen“ stehen seit 20 Jahren auf der „Fahne“ der Lokalen AGENDA 21 Mainz.

34 Aussteller aus Mainz und Umgebung

Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch den Oberbürgermeister Michael Ebling präsentierten sich auf dem Gutenbergplatz (Ludwigstraße) insgesamt 34 Anbieter aus Mainz und Umgebung rund um die Themen „Mainz denkt global“ und „nachhaltige Lebensstile„. Neben Erneuerbare Energien zum Anfassen, Umwelt und Klimaschutz, gesunder Ernährung und vielen sozialen Themen betonte der Schwerpunkt 2017 die Aspekte Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele unter dem Motto „Mainz denkt global“ sowie entwicklungspolitisches Engagement und fairer Handel.

Viele Kinderaktionen und buntes Unterhaltungsprogramm

Für Kinder gabt es viele Spiele und Aktionen: Kinderschminken, Gewinn- und Ratespiele, Basteln, Riech-Memory, Pflanzen-Quiz, Afrika-Puzzle und Riesen-Seifenblasen. Für Essen und Trinken war gesorgt: neben einem veganen Food-Van, gab es Obstkostproben, fair gehandeltem Kaffee und Kakao, Kuchen und Köstlichkeiten aus der Vollwertküche ebenso wie afrikanisches Fingerfood.

Für Unterhaltung sorgten auf der Bühne mehrere Schüler- und Jugend-Gruppen, die ihr musikalisches Können präsentierten. Der Mombacher Turnverein war gleich mit fünf Gruppen dabei. Höhepunkt war die Concert Band des Frauenlob-Gymnasiums „Fabulous League of Gentlemen“. Hier begeisterten 25 Schülerinnen und Schüler mit ihrem musikalischen Repertoire. Feste Größe war der farbenfrohe und lebendige Auftritt von „Flamenco Bailando“. „Drums of joy“ begeisterten wieder mit afrikanischen Rhythmen. Garant für entspannte und gute Stimmung war die „online acoustic lounge“.

20 Jahre Lokale AGENDA 21 Mainz

2017 steht ganz im Zeichen des 20-jährigen Geburtstages der Lokalen AGENDA 21 Mainz. 1997 wurde der offizielle Stadtratsbeschluss gefasst. Das Motto „Mainz denkt global“ soll aufzeigen, dass sich Mainz seiner globalen Verantwortung bewusst ist und lokal möglichst viel umsetzen möchte.
An den zahlreichen Ständen wurden Informationen zur AGENDA 2030 der Vereinten Nationen mit ihren 17 sog. Sustainable development goals (SDGs – Globale Nachhaltigkeitsziele) geboten und aufgezeigt, was jeder Einzelne zu deren Umsetzung beitragen kann. Die UrStrom eG zeigte zudem auf, wie man sich als Bürger/in an einer Erneuerbaren Energien-Anlage konkret beteiligen kann.

Mainz ist Fairtrade Stadt

Fairtrade-Stadt Mainz

Seitdem die Landeshauptstadt Mainz im Mai 2013 als Fairtrade-Stadt ausgezeichnet wurde, haben die Themen Fairer Handel und entwicklungspolitische Engagement in Mainz ein anderes Gewicht bekommen. Interessierte Besucher/innen konnten vor allem an den Ständen des Weltladens Unterwegs, Afemdi-Projekte Deutschland e.V., der action 365, beim Care-Aktionskreis, bei LISUNGI e.V., PERÙ PURO, Plan International, Mati e.V.-Selbstbestimmtes Leben in Bangladesch, Friends of children Nepal e.V. jede Menge erfahren.

Außerdem präsentierten sich die Gruppen und Institutionen, die in Mainz und Umgebung nachhaltig aktiv sind, ob in den Bereichen Umwelt- und Klimaschutz, nachhaltige Mobilität, soziales und ehrenamtliches Engagement, Nachbarschaftshilfe, gesunde Ernährung, Öko und fair, Auto-Teilen, der naturnahen Gartengestaltung, ökologischer Landwirtschaft, Homöopathie, dem nachhaltigen Einkauf. Dies sind nur einige Beispiele für das informative Programm an den vielen Ständen.

AGENDA21-Tag mit Sonnenmarkt – Themenschwerpunkt öko-faire Mode

Am Samstag, 03. September 2016, ging es auf dem Mainzer Gutenbergplatz um die Themenvielfalt einer nachhaltigen Lebensweise: Nach den großen Erfolgen der vergangenen Jahre veranstaltete die Landeshauptstadt Mainz im Rahmen ihres Lokalen AGENDA 21-Prozesses erneut einen AGENDA 21-Tag mit Sonnenmarkt.

Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch den Wirtschaftsdezernenten Christopher Sitte (11.00 Uhr) präsentieren sich in der Zeit bis 16.00 Uhr auf dem Gutenbergplatz (Ludwigstraße) insgesamt 36 Anbieter aus Mainz und Umgebung rund um die Themen „Öko-Faire Textilien“ und „nachhaltige Lebensstile“. Neben Erneuerbare Energien zum Anfassen, Umwelt und Klimaschutz, gesunder Ernährung und vielen sozialen Themen betont der Schwerpunkt 2016 die Aspekte entwicklungspolitisches Engagement und fairer Handel.

Viele Kinderaktionen und bunte Unterhaltung

Für Kinder gab es viele Spiele und Aktionen: Kinderschminken, Shuffleboard, Basteln, Wasser-Parcour, Riech-Memory, Obstrate-Spiel, Glücksräder und Riesen-Seifenblasen. Für Essen und Trinken war überdies gesorgt: neben Obstkostproben, fair gehandeltem Kaffee und Kakao, Kuchen und Köstlichkeiten aus der Vollwertküche, gab es afrikanisches Fingerfood. Es gab faire Kakao-Bohnen und Kakao-Tee zum Naschen, Honigspezialitäten und seltene Fruchtaufstriche.

Für Unterhaltung sorgten auf der Bühne mehrere Sport- und Jugend-Gruppen, die ihr musikalisches Können präsentierten. Eröffnet wurde der AGENDA-Tag mit Tanzgruppen des Mombacher Turnvereins. Weiter ging es, nach der Öko-fairen Modenschau, mit A.C.I.M., Streetdance vom Feinsten, „Flamenco Bailando“ sowie dem TUS Heimersheim und der Showtanzformation Kassiopeia. Auch die Schott Girlies waren dabei und Drums of Joy begeisterten mit afrikanischen Rhythmen. Für entspannte und schöne Unterhaltung war die „online acoustic lounge“ Garant.

Mainz ist Fairtrade Stadt

Fairer Handel und entwicklungspolitisches Engagement

2016 ist das textile Jahr der Fairtrade-Stadt Kampagne, daher war dies auch ein Schwerpunkt beim AGENDA-Tag: Zwei Öko-faire Modenschauen mit der Augustine aus der Augustinerstraße (um 11.30 Uhr und um 13.00) sowie Stände mit Informationen und Mode. Die UrStrom eG zeigte zudem auf, wie man sich als Bürger/in an einer Erneuerbaren Energien-Anlage konkret beteiligen kann.

Seitdem die Landeshauptstadt Mainz im Mai 2013 als Fairtrade-Stadt ausgezeichnet wurde, haben die Themen Fairer Handel und entwicklungspolitische Engagement in Mainz ein anderes Gewicht bekommen. Interessierte Besucher/innen konnten vor allem an den Ständen des Weltladens Unterwegs, Afemdi-Projekte Deutschland e.V., der action 365, beim Care-Aktionskreis, bei LISUNGI e.V., PERÙ PURO, Plan International, Mati e.V.-Selbstbestimmtes Leben in Bangladesch, Friends of children Nepal e.V. jede Menge erfahren.

Außerdem präsentierten sich die Gruppen und Institutionen, die in Mainz und Umgebung nachhaltig aktiv sind, ob in den Bereichen Umwelt- und Klimaschutz, nachhaltige Mobilität, soziales und ehrenamtliches Engagement, gesunde Ernährung, Öko und fair, Auto-Teilen, der naturnahen Gartengestaltung, ökologischer Landwirtschaft, Homöopathie, dem nachhaltigen Einkauf. Dies sind nur einige Beispiele für das informative Programm an den vielen Ständen.

Verein spendet KiTa 500 Euro für moderne energiesparende LED Beleuchtung

Der Verein „Die EnergieSparer e.V.“ aus Mainz überreicht der KiTa Abenteuerland Ober-Olm in
Anwesenheit der Bürgermeisterin Frau Leininger-Rill einen Scheck über 500 Euro und übernimmt
damit die Kosten für den Einbau energiesparender LED-Beleuchtung. „Unserem Verein ist es wichtig, sofort wirksame Effekte zu erzielen, insbesondere beim Reduzieren des Energieverbrauchs.“, so der 1. Vorsitzende Thomas Görmar.

Ökoprofit an KiTas und Schulen

Deswegen habe der Verein auch die Kooperation mit dem Umwelt- und Energieberatungszentrum UEBZ im Rahmen des dreijährigen Projekts „Ökoprofit an KiTas und Schulen im Landkreis Mainz-Bingen“ hergestellt. Dieses Projekt soll den Energie-und Materialverbrauch, sowie Emissionen und Abfall reduzieren und das Bewusstsein der Kinder und Jugendlichen sowie der Erwachsenen über Projektentwicklungen und Einbindung in den Unterricht/Arbeitsalltag schärfen. Es wird vom UEBZ initiiert und veranstaltet und von der Firma
Arqum durchgeführt.

Die KiTa Abenteuerland Ober-Olm ist eine engagierte von insgesamt 12 teilnehmenden Einrichtungen und hatte sich innerhalb der vom Verein gesetzten Frist um die Kostenübernahme beworben. „Die EnergieSparer e.V.“ haben die 12 Teilnehmer bereits im November 2015 mit einigen Geschenken unterstützt – alle erhielten je ein Paket Kopierpapier mit dem Qualitäts- und Umweltsiegel „Blauer Engel“, sowie mehrere Schulhefte (für Schulen) oder Taschentücher (für Kindergärten).

Angebotspaket für Recyclingpapier

Gerade jetzt zum Schuljahresanfang werden viele Hefte, Schreibblöcke und Kopierpapier beschafft. Der Verein empfiehlt hierzu Papier mit dem Gütesiegel „Blauer Engel“. Dieses wieder weit verbreitete Papier nutzt den Fakt, dass Papierfasern bis zu siebenmal wieder verwendet werden können, und damit rund die Hälfte an Energie und Wasser gegenüber Papier durch Holzeinschlag gespart wird. Eine günstige, sichere und effektive Möglichkeit für Schulen sind Sammelbestellungen für ganze Klassen. Die „EnergieSparer e.V.“ bieten dazu allen Schulen in Mainz und Rheinhessen konkrete Hilfen an, und möchten die Kooperation mit „Ökoprofit an KiTas und Schulen im Landkreis Mainz-Bingen“ fortsetzen. Seit fast 10 Jahren ist der Verein in der Mainzer Lokalen AGENDA aktiv.

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9. AGENDA21-Tag mit Sonnenmarkt: Themenvielfalt einer nachhaltigen Lebensweise

Am Samstag, 05. September 2015, ging es auf dem Mainzer Gutenbergplatz um die Themenvielfalt einer nachhaltigen Lebensweise: nach den großen Erfolgen der vergangenen acht Jahre veranstaltete die Landeshauptstadt Mainz im Rahmen ihres Lokalen AGENDA 21-Prozesses erneut einen AGENDA 21-Tag mit Sonnenmarkt. Sein Schwerpunkt: „Nachhaltiges Engagement in der Einen Welt Fairness-Klimaschutz-Verantwortung“.

Umweltdezernentin Katrin Eder eröffnete die Veranstaltung um 11.00 Uhr. Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch Grün- und Umweltdezernentin Katrin Eder präsentierten sich bis 16.00 Uhr auf dem Gutenbergplatz (Ludwigstraße) insgesamt 33 Anbieter aus Mainz und Umgebung rund um die Themen „Erneuerbare Energien“ und „nachhaltige Lebensstile“.

Neben Erneuerbare Energien zum Anfassen, Umwelt und Klimaschutz, gesunder Ernährung und vielen sozialen Themen lag der Schwerpunkt 2015 auf den Aspekten entwicklungspolitisches Engagement und fairer Handel.

Kinderaktionen und Unterhaltung

Für Kinder gab es viele Spiele und Aktionen: Kinderschminken, Gewinn-und Ratespiele, Basteln, Riech-Memory, Pflanzen-Quiz, Afrika-Puzzle und Riesen-Seifenblasen. Für Essen und Trinken war überdies gesorgt: Neben Obstkostproben, fair gehandeltem Kaffee und Kakao sowie Kuchen und Köstlichkeiten aus der Vollwertküche gab es afrikanisches Fingerfood. Zum Thema nachhaltige Ernährung und Klimaschutz passte das Angebot des BUND mit einem Klima-Kochmobil.

Für Unterhaltung sorgen auf der Bühne mehrere Schüler- und Jugend-Gruppen, die ihr musikalisches Können präsentierten. Eröffnet wurde der AGENDA-Tag mit orientalischen Tanz des Mombacher Turnvereins. Weiter ging es mit dem TUS Heimersheim und der Showtanzformation Kassiopeia sowie Flamenco Bailando. Die Schott Girlies tanzten zu James Bond, SoliSola begeisterten mit afrikanischen Rhythmen und die Rolli-Tanzgruppe der Werkstätten für behinderte Menschen zeigte eine Aufführung der besonderen Art. Zum Ausklang des Tages spielten das Duo Damenwahl und Punchay Andino.

Erneuerbare Energien, Energieeinsparung und Energieeffizienz

Rund um Erneuerbare Energien, Energieeinsparung und Energieeffizienz ging es an den Ständen der Mainzer Stadtwerke AG, der Firma Sonnenkönig und Grün.power GmbH, des Grün- und Umweltamts der Stadt Mainz, der Energieagentur Rheinland-Pfalz und der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Die UrStrom eG zeigte zudem auf, wie man sich als Bürger/in an einer Erneuerbaren Energien-Anlage konkret beteiligen kann.

Fairer Handel und entwicklungspolitisches Engagement

Seitdem die Landeshauptstadt Mainz im Mai 2013 als Fairtrade-Stadt ausgezeichnet wurde, haben die Themen Fairer Handel und entwicklungspolitische Engagement in Mainz ein anderes Gewicht bekommen. Interessierte Besucher/innen konnten vor allem an den Ständen des Weltladens Unterwegs, der action 365, beim Care-Aktionskreis, bei LISUNGI e.V., dem MACHICA-Förderverein, Plan International, Re Discovering Ruanda, Mati e.V.-Selbstbestimmtes Leben in Bangladesch und dem Forum Soziales Deutschland Kongo jede Menge erfahren.

Außerdem präsentierten sich die Gruppen und Institutionen, die in Mainz und Umgebung nachhaltig aktiv sind, ob in den Bereichen Umwelt- und Klimaschutz, nachhaltige Mobilität, soziales und ehrenamtliches Engagement, Nachbarschaftshilfe, gesunde Ernährung, Öko und fair, Auto-Teilen, der naturnahen Gartengestaltung, ökologischer Landwirtschaft, Homöopathie, dem nachhaltigen Einkauf. Dies sind nur einige Beispiele für das informative Programm an den vielen Ständen.

Erstes Fahrradhäuschen auf dem Hindenburgplatz aufgestellt

Für eine regelmäßige Fahrradnutzung bilden diebstahl-, vandalismus- und witterungsgeschützte Abstellmöglichkeiten an der Wohnung eine wesentliche Voraussetzung. In vielen Fällen, vor allem in Altbaugebieten, gibt es jedoch keinen geeigneten Platz in Kellern, Hinterhöfen oder Garagen, um Fahrräder unterzubringen. Das Abstellen in Hausfluren und Treppenhäusern ist oft wegen Beschädigung und Fluchtwegversperrung unerwünscht. Auf der Straße abgestellte Fahrräder sind Wind und Wetter ausgesetzt und außerdem nachts nicht versichert, auch wenn sie an eine Laterne angeschlossen werden.

Fahrradhäuschen Hindenburgplatz

Abhilfe kann durch abschließbare Fahrradhäuschen in unmittelbarer Nähe zum Wohnhaus geschaffen werden. Ein solches Fahrradhäuschen wurde nun auf der Mittelinsel in der Hindenburgstraße in der Nähe der Kaiserstraße aufgestellt. Es bietet bis zu zwölf Rädern diebstahlsicher und witterungsunabhängig Platz.

„Die Stiftung für Klimaschutz und Energieeffizienz stellt die Stellplätze gegen eine Betriebsführungspauschale von 10 Euro im Monat pro Stellplatz zur Verfügung“, erklärt Stiftungsvorstand Detlev Höhne. Detailfragen zum Thema beantwortet die Seite Fahrradmainz.