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Autor: admin

7. AGENDA21-Tag mit Sonnenmarkt

Nach den großen Erfolgen der letzten sechs Jahre veranstaltet die Landeshauptstadt Mainz im Rahmen ihres Lokalen AGENDA 21-Prozesses wieder einen Sonnenmarkt. Am 24. August 2013 präsentierten sich von 11.00 bis 16.00 Uhr auf dem Gutenbergplatz zahlreiche Anbieter aus Mainz und Umgebung rund um die Themen „Erneuerbare Energie“ und „nachhaltige Lebensstile“.

Viele Aktionen und Attraktionen machten den AGENDA 21-Sonnenmarkt wieder zu einer besonderen Veranstaltung. Ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm, Essen und Trinken und viele Informationen erwarteten die Besucherinnen und Besucher. Diesmal neu: Wer sich genauer an den Ständen umschaute, konnte einen der zahlreichen Preise gewinnen.

Es spielten die Musiker der Waldorfschule Mainz. Nicole Mahr verzauberte mit Flamenco und Mainz Future präsentierte außergewöhnlichen Breakdance. Auch der Projektchor der IGS Mainz-Bretzenheim war dabei und SoliSola begeisterten mit afrikanischen Rhythmen. Der Mombacher Turnverein war gleich mit zwei Gruppen vertreten: der Tanzgruppe Drums & Move sowie den Dance Kids. Den Abschluss bildete Punchay Andino mit lateinamerikanischen Klängen bei sommerlichem Wetter.

Earth Hour 2013 – Ja zur Energiewende

Mainz beteiligt sich an der siebten Earth Hour, mit der die Umweltstiftung WWF die Aufmerksamkeit der Menschheit auf den Klima- und Umweltschutz lenkt. In Deutschland fand die Aktion mit einer Rekordbeteiligung von 144 Städten und Gemeinden statt. In Mainz wurde die öffentliche Beleuchtung an Bauwerken von Dom bis Museen und Theater abgeschaltet. Ab 18 Uhr bot sich Passanten des Gutenbergplatzes die Gelegenheit, mit Vertretern des BUND über das diesjährige Earth Hour-Thema „Ja zur Energiewende“ zu sprechen.

Reichlich Besucher in der Innenstadt beim AGENDA21-Sonnenmarkt

Auf 4 Reihen verteilten sich die Stände des Markt der Möglichkeiten auf beiden Seiten des Gutenbergplatzes. Das Wetter war zumeist sonnig, jedoch gefährdeten einzelne Windböen die Stabilität der Pavillons.

Um 11 Uhr begrüßte Herr Oberbürgermeister Ebling die Besucher und Aktiven. Moderiert von AGENDA21-Koordinatorin Dr. Sabine Gresch schlossen sich Interviews mit u.a. Ministerin Ulrike Höfken und „Baron„-Chef Herrn Schieferstein an. Mit großem Engagement wurde auf die Problematik von Lebensmittelverschwendung und übermäßigem Fleischkonsum aufmerksam gemacht. Jeder Bundesbürger wirft pro Tag ca. 250g Essen weg, so das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung.

Verkostung und Pflanzenverlosung

Inzwischen konnte das Team von Auszubildenden des Restaurants „Baron“ verschiedene Gemüsegerichte aus Lebensmitteln vorbereiten, die nicht in den Handel gelangt waren, z.B. da Tomaten nicht rund genug aussahen. Mehr als einhundert Portionen kamen zusammen und waren schnell verspeist.

Weiter ging es auf der Bühne mit Flamenco Bailando. Danach konnte Christoph Schallert vom AK Naturnahes Grün mittels einer Pflanzenverlosung einen kleinen Apfelbaum, eine Rose und ein Exemplar der ältesten mitteleuropäischen Gartenhimbeerpflanze versteigern.
Wer den jeweils letzten Euro in die 2 Spendendosen vor der Bühne einwarf, konnte die Pflanze mitnehmen. Es ergab sich ein spannendes Wettbieten zwischen Plan Deutschland, den EnergieSparern, book´n drive Carsharing und Besuchern des Sonnenmarktes.

Mitreißendes Bühnenprogramm

Die Big Band der Waldorfschule Mainz eröffnete dann die Bühnenshows.

Weitere Gruppen begeisterten die Innenstadt-Besucher: Djembefolas (Kindertrommeln), Monoklaes-die kleinste Band der Welt mit dem Fairtrade-Lied, das sie zur Kampagne „Mainz wird Fair-Trade-Stadt“ komponiert hatten.

Es folgten SoliSola mit afrikanischen Rhythmen zum Zuhören, Tanzen und Träumen. Außerdem gab es Hip-Hop und Break-Dance mit den Kids und Jugendlichen und Trainer Fabio Schmitt, der auch das Publikum zum Übertragen zusätzlicher Beifalls-Energie auf die Künstler aufforderte. Paul Diassy präsentierte Percussion und Gesang aus dem Senegal und die Samba-Gruppe Caipirinha heizte zum Abschluss noch mal so richtig ein.

 

„Wir bauen um“ – Ausstellung der AGENDA-Arbeitskreise im Rathaus Mainz

Vernissage zum Fotowettbewerb Naturschaugarten

Den Zauber des Augenblicks festhalten, das richtige Licht abwarten, die Vielfalt der heimischen Pflanzen fotografieren – viele Bürger aus Mainz und Umgebung hielten in bezaubernden Bildern Schönes und Besonderes aus dem Naturschaugarten Lindenmühle fest.

Im Frühjahr 2007 fand ein Fotowettbewerb zum Naturschaugarten Lindenmühle statt.
Alle Einsendungen wurden bewertet nach Kriterien wie:
Motivwahl, Bildeinteilung, Farben, Belichtung, Detailauswahl und Anordnung.

Wir waren überrascht von den oft professionellen Werken. So war es uns ein großes Bedürfnis, sie auch der breiten Öffentlichkeit vorstellen zu können. Allen Fotografen sei hier noch einmal herzlich gedankt. Leider reichten die Preise nur, um einen Teil der Bilder zu prämieren.

Die Ausstellung fand reges Interesse, auch die beiden Veranstaltungen als Vernissage am 18.01. und Finissage mit dem Vortrag „Heimische Wildpflanzen neu entdecken“ von Herrn Schallert am 15.02.08 und wurde noch bis zum 7.3.08 verlängert, bis die Bilder zum Teil für die Rheinland-Pfalz-Ausstellung Mainz benötigt wurden.

Herbstpflanzung im Naturschaugarten Lindenmühle in Bretzenheim

Mit Bewunderung beobachtete der Arbeitskreis Naturnahes Grün die Kinder der Grundschule an den Römersteinen. Nach kurzer Anleitung pflanzten die Viertklässler mit viel Geschick eine Schmalstrauchhecke. Heimische Pflanzen wie Säulenholunder und Säulenschneeball sind eine wertvolle Alternative für einfallslose Thujahecken.

Christoph Schallert vom ehrenamtlichen Arbeitskreis fragte die Schüler: „ Was muss man denn machen, um eine Hecke nicht schneiden zu müssen?“ Ein Schüler wusste prompt die Antwort: „Die richtigen Pflanzen auswählen!“
Und das ist erklärtes Ziel des Arbeitskreises: Hier im Naturschaugarten Lindenmühle sollen nur heimische Pflanzen gezeigt werden. Sie bedürfen keiner besonderen Pflege, da sie über Jahrhunderte an das heimische Klima und die hiesigen Bodenverhältnisse angepasst sind.

Die diesjährige Herbstpflanzung war unter anderem durch finanzielle Unterstützung des Ortbeirates möglich. Bei der Umsetzung half der Sponsor Ahornblatt, eine Naturgartenfirma. Außer der Schmalstrauchhecke wurden Großsträucher, Rosen, heimische Stauden, Disteln, Kletter- und Wasserpflanzen gesetzt.

Doch was sind Pflanzen ohne die Tiere dazu. Das erklärte Holger Tempel den Kindern am „Wildbienenhotel“, das man sich beim Besuch des Naturschaugartens betrachten kann. Frau Burkhardt-Sieben, Lehrerin der Schulklasse, bedankte sich beim Arbeitskreis für die „naturnahe“ Erfahrung.